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Robert Wilson

Text Zeichnungen Biografie

 

Robert Wilson wird am 4. Oktober 1941 in Waco, Texas (USA) geboren. Seine kuenstlerische Ausbildung erhaelt er in den Faechern Architektur, Innenarchitektur und Malerei am Pratt Institute in New York City und in Paris, bevor er Ende der 60er Jahre als Kuenstler und Theaterregisseur aktiv wird.
Bereits 1970 kann Wilson seinen ersten großen Theatererfolg mit der Urauffuehrung von Deafman Glance in Iowa City feiern. Es folgen weitere Aufsehen erregende Produktionen, wobei die in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Philip Glass entstandene Oper Einstein on the Beach (1976) einen weiteren Hoehepunkt bildet. Robert Wilson ueberzeugt mit einer neuen Buehnensprache aus Licht, Farbe, Form und Bewegung.

Robert Wilson ist dem Publikum hauptsaechlich ueber seine Arbeit im Bereich des Theaters und der Oper bekannt, doch schuf er in der Bildenden Kunst ein nicht minder bedeutendes und erfolgreiches Oeuvre. Sein Werk laesst sich dabei noch relativ leicht untergliedern in Zeichnungen und Plastiken, doch ist die Einordnung seiner Environments/Tableaus, die am ehesten im Grenzbereich zwischen Malerei und Theater anzusiedeln sind, wesentlich komplizierter.

Die Wurzeln aller Arbeiten Wilsons liegen in der Bildenden Kunst. Die Werke sind stark gepraegt von der "Sprache" des Theaters, d.h. sie sind auf Dreidimensionalitaet und Inszenierung ausgerichtet. Gerade dies zeichnet den Gesamtkuenstler Robert Wilson aus. Er ist Regisseur, Autor, Buehnen- und Lichtdesigner, Schoepfer von Skulpturen, Kunstobjekten, Environments und Performances in einer Person.

Auch in Muenchen ist Robert Wilson schon des oefteren zu Gast gewesen. Sei es bei seinen Inszenierungen an den Kammerspielen (The Golden Windows, 1982, Schwanengesang, 1989 und Mond im Gras, 1994) oder im Rahmen des Tollwood-Festivals, bei dem er im Sommer 1997 Persephone auf dem Olympiasee inszenierte. Eine Ausstellung seiner Sitz-Skulpturen (Monuments) fand 1991 in der Bayerischen Akademie der Schoenen Kuenste statt, und bei Dany Keller bereits 1982 mit Zeichnungen und Fotografien, die verschiedene Inszenierungen dokumentierten.

(Stuckvilla Muenchen)

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