Dany Keller Galerie

 

Fabrizio Plessi

Text Zeichnungen Biografie


Seit den fruehen 70er Jahren ist Fabrizio Plessi als "Bildhauer der Videotechnologie" taetig.
Plessi benutzt das Medium der Videotechnik, sieht sich aber nicht als Videokuenstler. Das
Element Wasser ist das Hauptthema seiner kuenstlerischen Arbeit seit den spaeten 60er Jahren. Performances nehmen neben Rauminstallationen einen grossen Platz in seinem Schaffen ein. In zahlreichen Aktionen versuchte er beispielsweise den fliessenden Strom des Wassers zu durchschneiden oder die Oberflaeche eines Sees mit Hammer und Naegeln zu durchloechern. Im spaeteren Werk hat er die Elemente gebaendigt.
Fuer seine Skulpturen kombiniert Plessi Materialien wie Erde, Metall, rostiges Eisen, Holz und Stroh mit Videogeraeten und Monitoren und baut einen neuen, sinnlich erfahrbaren Raum.
Fabrizio Plessi hat weltweit mehr als 120 Video-Skulpturen und -Installationen zum Thema „Wasser" realisiert, die zwischen Traeumen und Wirklichkeit oder Virtualitaet und Materialitaet oszillieren.
Anhand von Zeichnungen, Collagen und Arbeitsheften zeigt sich der Weg zu seinen Installationen. Plessi zaehlt zu den Pionieren, die durch die Weiterentwicklung der von elektronischen Medien getragenen virtuellen Imagination, eine tragende Rolle in der zeitgenöoesischen Kunst spielen.

1970 praesentierte er sein Werk erstmals auf der Biennale von Venedig; mit der monumentalen Installation "Roma" auf der documenta 8 (1987) in Kassel schaffte Plessi seinen internationalen Durchbruch. 2001 widmete ihm das Museo Correr in Venedig eine Einzelausstellung am Markusplatz. Die ueber 30-jaehrige Ausstellungstaetigkeit des Kuenstlers umfasst mehr als 300 Praesentationen an den wichtigsten Orten der Welt.


 

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