Dany Keller Galerie

 

Franziska Hufnagel

Text Bilder


In den Bildern von Franziska Hufnagel geht es um den Blick, die
Geste, den Ausdruck. Figuren - Koepfe, sind in einem Augenblick festgehalten, der sich einstellt bevor sich etwas aufgrund von Gewesenem ereignet.

Dieser Moment erzaehlt nichts. Die Gesichter sind meist in eben diesem Moment erstarrt, etwa wie selbst erschrocken.
Ein Moment, der beim Betrachter Assoziationen ausloest, ihm nahe ist oder fremd. Ein Zeitpunkt in dem Vergangenes, Verdraengtes, Getanes, Nichtgetanes, auf Kommendes stoesst.

Nicht wer abgebildet ist, ist wichtig, sondern die Empfindung
eines kurzen Innehaltens, das Spueren des Blicks, dem man sich bei der Betrachtung aussetzt.
Die Einheit von Ort, Zeit , Geschehnis und Nichtgeschehnis der teils grossformatigen Arbeiten, stellt sich als autonomes Gebilde dar. Verdichtungen innerer Zeitablaeufe, Erinnerungen, gedacht, erahnt und ausgedacht, sowie das malerische Spiel mit vermeintlichen Traumsequenzen treten dem Betrachter als emotionaler
Spiegel einerseits und mit grosser Distanz andererseits, entgegen.

 

 

<<< zum Start