Dany Keller Galerie

 

Moustapha Dimé

Text Objekte Biografie

Moustapha Dimé sammelte am liebsten vom Meer angeschwemmtes
Strandgut oder von Menschenhand geformte Gegenstaende, die er zufaellig fand und radikal neu gestaltete.

Im Sturm zerschellte Ruderblaetter von Fischerbooten verwandelten sich so in neu zusammengefuegte Skulpturen, die Holzschultafeln der Kinder mit Koransuren zu faszinierenden Objekten mit differenzierten Bedeutungen. Blankgescheuertes und vom Meersalz gebeiztes Treibholz band Dimé mit Garn zu himmelwaerts ragenden Gestalten zusammen. Das Kupferblech von Schiffsbeschlaegen ordnete sich unter seinen Haenden zum Symbol eines mystischen Vogelzugs.

Anlaesslich seines Stipendien Aufenthaltes 1997 in Muenchen organisierte er aus Garn geflochtene Schutzhuellen (fuer junge Baeume), die er mit im Wald gefundenen besonders geformten Zweigen verband. So entstanden fragile figuraehnliche Skulpturen mit grosser Aussagekraft.

 

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