Dany Keller Galerie

"correspondence I"
Ingmar Alge - Paul Winstanley
Bilder 06.03. - 03.05.2003


Ingmar Alge, "Höchst Nr. 4", 2003, Öl/Leinwand, 182 x 272cm
Paul Winstanley, "Interior", 2000, Öl/Leinwand, 120 x 104,5 cm


Das Jahr 2003 steht in der Galerie unter der Ausstellungs-Thematik "correspondence". Dieses englische Wort ist vielschichtig und gibt wieder, was durch die Reihe geplant ist. Die direkte, geistige oder persönliche Verbindung je zweier Künstler und ihrer Werke kann oder soll zu künstlerischen Auseindersetzungen innerhalb der Ausstellungen anregen.

Den Anfang macht der österreichische Künstler INGMAR ALGE (1971), der 2001 seine Bilder zum ersten Mal in der Galerie zeigte. Einsame Häuser, seltsame Architekturen, Magritt'sche geheime Standorte, verschlossene Fenster und Türen zeichnen sein Werk aus.

Ingmar Alge, "Haus Nr. 32", 2002, Öl/Leinwand, 182 x 272 cm

Paul Winstanley, "Study for Interview Room", 1997, Öl/Leinwand, 33 x 35 cm



Ihm zur Seite gestellt werden Bilder des britischen Künstlers PAUL WINSTANLEY (1954). Diese zeigen Interieurs, Innenräume, die bei Alge nicht zu finden sind.
Beiden Künstlern gemeinsam ist das Malen und Umsetzen nach selbst hergestellten Fotografien. Eine Generation trennt die Künstler und doch ist eine scheinbar verwandte kritische Sicht auf das eigene Umfeld offensichtlich.

Menschen sucht man vergeblich in diesen Bildern, dafür bleibt umso mehr Platz für Phantasien. Mitleid und Ironie können assoziiert werden, Unheimliches, Unzüchtigkeiten, Verbrechen - zu sehen ist nichts - aber alles könnte sein.



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