Dany Keller Galerie

Leiko Ikemura

Zeichnungen Bilder Skulptur
aus den 1980er Jahren
7. April bis 30. Juni 2013

Das ueber 30jaehrige Werk von Leiko Ikemura (geb. 1951 in Mie, Japan, lebt und arbeitet in Berlin und Köln) besteht aus Gemaelden, Aquarellen, Zeichnungen sowie Terrakotta- und Bronzeskulpturen.
Die Kuenstlerin studierte von 1973 bis 1978 Malerei an der Akademie in Sevilla. 1979 ging sie nach Zuerich, spaeter nach Koeln. 1991 wurde sie zur Professorin für Malerei an der Hochschule der Kuenste Berlin berufen.

In den 1980er Jahren widmete sich Ikemura der Malerei, die in dieser Fruehphase ueber die Intensität der Farbe und den expressiven Duktus eine starke Emotionalitaet transportiert.

Ikemuras Figuren bewohnen eine elementare Welt aus Licht und Farbe, Phantasie und Geheimnis. Oft wurde der besondere Reiz der Kunst Ikemuras aus der Begegnung zweier Kulturen erklaert: aus dem Gefuehl der Fremdheit, aus dem anderen, nicht-westlichen Verstaendnis von Person und Raum. Die Kuenstlerin verzichtet zumeist auf die Darstellung eines abgegrenzten Individuums, wie es dem westlichen Denken entspricht

«Augen sind fragwuerdige Organe, die unbemerkt sich der Welt verschliessen" schreibt die Kuenstlerin. "Das Verschliessen der Augen provoziert das Auftauchen innerer Bilder."


o.T. 1985 Acryl auf Leinwand 169 x 170 cm


o.T. 1985 Acryl auf Leinwand 184 x 233 cm


"Brunnen" 1987, Ton natur, 15 x 34 x 26 cm


o.T. 1983,Pastell, Papier, 39,5 x 30 cm

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